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Wir haben es immer wieder angedroht und euch sogar noch dazu ermutigt: Schickt uns eure Rezepte, eure Bierideen. Es hat etwas gedauert, aber heute kommt nun das erste Rezept aus unserer Community. Wir präsentieren: das Amarillo-Märzen von Michael Hochleitner.

Michaels Amarillo-Märzen entstand eigentlich etwas durch Zufall. „Es ist eine Abwandlung meines eigenen Rezeptes, dem Kellerstoff Märzen.“ Damit hat sich Michael die eigene Interpretation des Alpirsbacher Klosterstoffs geschaffen – einem, wie er findet, sehr guten Märzen aus dem Schwarzwald.

„Als ich es wieder brauen wollte, fiel mir auf, dass ich kein CaraRed im Lager hatte, das dafür aber benötigt wird“, erinnert sich Michael. Kurzer Hand hat er das Rezept leicht abgeändert. Statt CaraRed kam CaraHell zum Einsatz und da Michael sowieso schon dabei war diese kleine Änderung vorzunehmen, hatte er auch gleich die Idee, das Bier etwas fruchtiger werden zu lassen. Da kommt dann der Amarillo Hopfen ins Spiel. Von dessen Wucht zeigt sich Michael beeindruckt: „Offen gestanden hätte ich nie damit gerechnet, dass der Amarillo so stark heraussticht.“ Eine kurze Beschreibung der Sorte Amarillo findet ihr zum Beispiel hier bei Barth Haas.

 

Das sagt das Rezept

Stammwürze: 14 °P

Bittereinheiten: 25 IBU

Farbe: 10 EBC

Kohlensäure: 6 g/l

Wasserhärte: 0 °dh

Alkohol: 5,8 Vol.-%

 

Zutaten für 25 Liter Ausschlagwürze bei 14 °P (entspricht einer Sudhausausbeute von 56 Prozent)

Malz Prozent kg
Pilsner Malz 50 3,2
Wiener Malz 45 2,87
Helles Caramelmalz 5 0,32
Gesamt 100 6,32

 

 

Hopfen Prozent Alphasäure g
Hallertauer Mittelfrüh 4,8 25,5
Hallertauer Mittelfrüh 4,8 12,8
Amarillo 8,7 12,8

 

Hefe Mangrove Jacks M76

 

Der Hauptguss betrug 21 Liter, der Nachguss 15 Liter. Gebraut hat Michael mit seinem Grainfather. Eingemaischt wird das Amarillo-Märzen bei 60 °C. Die Temperatur der Gesamtmaische fällt leicht auf 57 °C, diese Temperatur wird dann 10 Minuten zur ersten Rast gehalten. Anschließend wird auf 63 °C geheizt und diese Temperatur für 45 Minuten gehalten. Die folgende Verzuckerungsrast erfolgt klassisch bei 73 °C für etwa 20 Minuten, bevor auf 78 °C Abmaischtemperatur geheizt wird.

Gekocht wird insgesamt für 90 Minuten, wobei direkt zu Kochbeginn die erste Hopfengabe erfolgt (25,5 g Hallertauer Mittelfrüh). Nach einer halben Stunde wird das zweite Mal Hopfen gegeben (12,8 g Hallertauer Mittelfrüh). Der namensgebende Amarillo Hopfen wird erst ca. 10 Minuten vor Kochende dazugegeben.

Nicht ganz überzeugt ist Michael von der verwendeten Hefe: „Sie brauchte sehr lang zum Ankommen und der Vergärungsgrad ist bestenfalls gut.“ Am Ende landete Michaels Amarillo-Märzen bei 77 Prozent Endvergärungsgrad und 5,8 Vol.-% Alkohol.

Und Michaels Urteil zum fertigen Bier: „Das Bier hat ein sehr ausgeprägtes Fruchtaroma, und man könnte fast meinen, es wäre kaltgehopft worden. Die Farbe des fertigen Bieres sieht etwas dunkler als 10 EBC aus, gefällt mir aber. Sehr süffig und fruchtig, schmeckt auch einigen Leuten sehr gut, die normal entweder kein Märzen oder überhaupt kein Bier trinken, was wohl für das Rezept spricht.“

 

Michaels Amarillo-Märzen
Michaels Amarillo-Märzen

Das sagt ihr 

So, jetzt seid dann doch wieder ihr dran: Was haltet ihr von Michaels Rezept? Habt ihr schon etwas Ähnliches gebraut oder sogar Michaels Amarillo-Märzen nachgebraut? Dann lasst uns das wissen! Wir ergänzen unsere Rezeptsammlung mit eurer Interpretation. Schreibt uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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