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Was ist eigentlich ein Spritzschattentest?

Spritzschattentest? Ja klar, das ist doch ... genau, oft gehört, aber doch keine Antwort parat? Eine genaue Erklärung bekommen wir von Dr. Gerrit Blümelhuber, Doemens.

Bei der automatischen Reinigung von Maschinen, insbesondere bei der automatischen Fülleraußenreinigung, kommt es darauf an, dass die Spritzdüsen, die die Reinigungsmedien auf die Anlage aufbringen, richtig angeordnet sind. Richtig bedeutet, dass wirklich jeder Teil der Anlage benetzt und abgereinigt wird. Die verschiedenen Einbauten, Ecken und Kanten können da manchmal im Weg stehen.

Um nun die Einstellung der Spritzdüsen korrekt vorzunehmen, gibt es einen einfachen Test, den Spritzschattentest. Hierzu wird die Anlage zunächst mit einem Farbstoff oder einer sichtbaren Verschmutzung vollständig bedeckt. Nach dem Durchlauf des Reinigungsprogramms wird dann nachgeschaut, an welchen Stellen noch Farbstoff sichtbar ist. Hier kommt die Reinigung nicht hin, es kann also auch noch Schmutz anhaften. In dem Fall müssen die Reinigungsdüsen entsprechend umjustiert bzw. angepasst werden.

Als „Modell“ für Verschmutzungen wurden früher häufig Stärke- oder Kieselgurgemische verwendet. Mittlerweile kommen fast ausschließlich spezielle (lebensmittelechte) Farbstoffe zum Einsatz. Die Farbstoffe sind meist leicht pastös und bilden auf den Anlagenteilen eine gleichmäßige Schicht, die etwas eintrocknen sollte, um so reale Produktionsrückstände zu simulieren.

 

Hier ist noch an der Position und Einstellung der Spritzdüsen zu justieren (Foto: The German Institute of Rehygienization, Lauenau)

 

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