Portraits


		
						
	
		

					
			
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Für viele ist Craft-Bier noch immer etwas Neues und Anderes. Craft-Brauer sind kreativ und bringen vollkommen neue Aromen ins Craft-Bier. Erstaunlicherweise bedeutet Craft-Bier aber auch eine Renaissance traditionsreicher und schon fast vergessener Bierstile. Unser Autor Dr. Hagen Rudolph, Autor der erfolgreichen Bücher „Heimbrauen“ und „Heimbrauen für Fortgeschrittene“ widmet sich in seinem aktuellen, bei uns im Fachverlag Hans Carl erschienenem Buch „Craft-Bier – Brauen und Genießen“ ganz diesem Thema. Ihr könnt das Werk in unserem Web-Shop unter www.carlibri.com erwerben.

 

Definitionsfragen

Ain't singin' for Miller
Don't sing for Bud
Neil Young (1988), This Note’s for You

Was ist eigentlich Craft-Bier? Warum müssen wir den englischen Begriff „craft“ vor das Bier setzen? Rudolph startet seine Craft-Bier-Expedition mit dem Versuch einer Definition.

Der historische Tag war am 14. Oktober 1978 gekommen: Präsident Jimmy Carter unterzeichnete den Gesetzentwurf „H.R. 1337“, der Privathaushalten das Brauen von 100 Gallonen Bier pro Jahr (379 Liter) gestattete. Von da startete in den USA zunächst die Heimbrauerbewegung und kaum verzögert die Craft-Bier-Bewegung. Aus Garagenbrauern wurden Mikrobrauereien wurden große Brauereien … die Boston Beer Company, eine Ikone der Craft-Szene der USA, lag 2017 bei einem Jahresausstoß von zwei Millionen Hektolitern. Größe als Teil der Definition von Craft-Bier? Vielleicht schwierig. Rudolph versucht folgendermaßen „den Pudding an die Wand zu nageln“:

Craft-Brauer brauen individuell, unabhängig, kreativ, verwenden ausschließlich natürliche Zutaten und überzeugen mit Geschmack und Qualität.

 Craft Bier - Brauen und Genießen von Dr. Hagen Rudolph

 

Von der Craft-Szene, vom Biergenuss, vom Brauen und den Zutaten

Zu seinen Recherchen holte sich Rudolf die Meinungen verschiedener Brauer, Bier-Sommeliers und Bier-Experten ein, die mit ihm gemeinsam den besonderen Geist der Craft-Bier-Bewegung ergründen.

Nach einem Kapitel über den Biergenuss, die Auswirkungen der Glasform auf den Biergeschmack und die Kombination von Bier und Speisen beschäftigt sich der Autor mit den klassischen Rohstoffen. Hier geht es u. a. um neue Hopfensorten und die angesagten Kveik-Hefen aus Norwegen, aber auch um exotische Gewürze, Kräuter und Früchte, die Craft-Brauer gerne für ihre Produkte verwenden. Auch kreative Methoden bei der Bierbereitung stellt Rudolph vor – wer hat z.B. schon einmal vom Hefestopfen gehört?

Kapitel zu einigen typischen Bierstilen mit Steckbriefen, rechtlichen Themen (und kreativen Möglichkeiten, in Randgebieten des Reinheitsgebots zu arbeiten), Vorgaben bei der Gestaltung der Etiketten, Bemerkungen zur Hygiene beim Brauen und ein Anhang mit Charakteristika neuer Hopfensorten runden das Buch ab.

Das neueste Buch von Dr. Hagen Rudolph ist kreativ und vor allem (Stand Januar 2019) topaktuell, bietet eine Fülle neuer Informationen und ist doch locker zu lesen. Zahlreiche Abbildungen und interessante Gespräche mit Brauern, Biersommeliers und anderen Kennern der Materie sorgen für kurzweiliges Lesevergnügen.

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